Die Katze leidet am meisten, wenn die kleine Karla abends Terrorprinzessin spielt und die erlaubte Dezibelgrenze für empfindliche Katzenohren sprengt. Wenn dann mal Ruhe ist, schläft sie vor lauter Erschöpfung über der Lektüre ein. Ihr Tipp: "Alles rund ums Wochenbett". Darin steht:
"Manche Menschen können gelassen neben einem schreienden Baby bleiben, nachdem sie alles in ihrer Macht stehende getan haben, und lassen ihm den Raum, sich zu beschweren und durch das Schreien zur Entspannung zu gelangen. Andere können das Geschrei kaum ertragen und werden schnell wütend, wieder andere verzweifeln vor Mitleid (yep...). Die letzteren beiden werden natürlich alles versuchen, um wieder Ruhe herzustellen. Dabei übernehmen sie in der Regel die Unruhe des Kindes, indem sie es singend durch die Wohnung tragen, es wippend hin und her schaukeln, auf dem Pezziball hüpfen, tanzen, das Föhngebrumm anstellen oder sogar mit dem Auto um den Block fahren, bis das Baby durch all die Bewegungen und Geräusche endlich in den entspannten Schlaf sinkt und seine erschöpften Eltern ebenfalls.
Welche Haltung die bessere ist, lässt sich nicht sagen, weil man nur begrenzt fähig ist, nach Rezept zu handeln, wenn einem etwas so nahe geht wie das Leid seines Kindes. Die Botschaft, die Euer Baby aus eurem Verhalten erhält, ist meiner Meinung nach prägender als das, was ihr macht. Es lernt euch dabei mit all euren Fähigkeiten und Schwächen kennen und wird einen Weg suchen, damit zu leben, da es euch liebt."
Ah ja. Also kann man eigentlich nix falsch machen?
Ich geh mal den Pezzi-Ball aufpumpen...
1 Kommentar:
Hallo Ihr 4! Ich hoffe, Du hüpfst nicht immer noch auf dem Ball durch´s Zimmer... Kira und Sir Henry hätten sicherlich viel Gesprächsstoff bezüglich der "Schreienden Bündel". Unser Henry war bei uns immer derjenige, der laut miauend durch die Wohnung lief, wenn ich es doch mal versucht habe, die Mädels schreien zu lassen, um zB. ein Telefonat zu führen oder mich einfach anzuziehen. Wenige Minuten später stand der "schreiende Kater" hinter mir, mit einem vorwurfsvollen Blick, den ich mit den Worten "Sag mal, bist Du taub? Das "Ding" schreit und Du stehst hier und quatscht (o.ä.)... Du hast es angeschleppt, also mach, dass es auch Ruhe gibt!" Ist ja auch sehr unverständlich für eine Katze: da kommt ein schreiendes, manchmal stinkendes, spukendes Etwas ins Revier und alle sind begeisterst. Obwohl es so viele Sachen macht, die dem Tier verboten waren... Also, frohes weiterhopsen...und viele Küßchen für Karla. LG, Lucie & Jule, Tanja & Walter, Ronja, Sir Henry & Nero Corleone und das Meeri Balu :-)
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